Die heutige Etappe verläuft zunächst kurz bergab, um dann in einem längeren steilen Anstieg auf den Rogerspass hinauf zu führen.
Der 1330 m hohe Pass ist nach seinem Entdecker benannt, der den von der Eisenbahngesellschaft ausgestellten Scheck für seine Dienste allerdings zunächst nur gerahmt an die Wand gehängt hat und nicht einlösen wollte, da der Ruhm durch die Namensgebung für ihn Lohn genug sei. Die Eisenbahngesellschaft konnte ihn mit einer gravierten Uhr als Geschenk dann doch zum Einlösen des Schecks bewegen. Seltsame Geschichte.
Die Zufahrt zum Pass ist von beiden Seiten steil und der Transcanadian Highway 1 ist beiderseits von noch steileren Hängen umgeben. Bei einer jährlichen Schneemenge von 10 m wundert es daher nicht, dass dieser Bereich extrem lawienengefährdet ist. Im Winter löst die kanadische Armee mit 105mm-Haubitzen auf Anforderung der Nationalpark-Verwaltung kontrollierte Lawienenabgänge aus.
Als Schutz vor Lawienen und Geröllabgängen gibt es mehrere Tunnel und Gallerien, die aber über einen ausreichend breiten Seitenstreifen verfügen. Nur im längsten und dunkelsten Tunnel fehlt blöderweise der Markierungsstreifen, so dass die Raumaufteilung etwas unklar bleibt.
Auf der Westseite des Passes gab es einen längeren Stau, da der Verkehr für Sprengarbeiten an Felsstürtzen angehalten wurde. Aber das hat uns als Radfahrer kaum Zeit gekostet.
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Freitag, 21. August 2015
Tag 13: Rogers - Revelstoke
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